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Bernhard Jungwirth folgt Ronald Hechenberger als Geschäftsführer des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) und als Projektleiter des Internet Ombudsmann. Er ist bereits seit dem Jahr 2002 beim ÖIAT tätig und wird die Arbeit seines Vorgängers in bewährter Weise engagiert weiter führen. weiterlesen...
Das Usenet-Portal Firstload.at ist derzeit im Raum Wien offensiv auf Kundenfang. Konsumentenschützer mahnen zur Vorsicht. Rechteinhaber bereiten eine Klage vor. weiterlesen...
Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um Informationen über ihr Urlaubsziel zu sammeln und dann auch die Buchung durchzuführen. Die deutsche Reiseschiedsstelle, eine neutrale, unabhängige Einrichtung zur Beilegung von Reisebeschwerden, listet die häufigsten Fehlerquellen auf, die bei der Online-Buchung von Urlaubsreisen vermieden werden sollen.
Die überwiegende Mehrzahl der Probleme, die zwischen Online-Reiseveranstaltern und Online-Buchern auftreten, lässt sich auf ganz profane Flüchtigkeitsfehler bei der Online-Buchung zurückführen, meldet die Online-Ausgabe der "Welt". weiterlesen...
Kostenpflichtige Internetanbieter müssen den Preis
auf der Webpage deutlich angeben. Zusätzlich müssen Preis, Leistung und Infos
über das Rücktrittsrecht rechtzeitig
während der Erfüllung des Vertrags, spätestens zum Zeitpunkt der Lieferung, extra per Mail an den
Konsumenten gehen. Eine Mail mit einem Link zu den Geschäftsbedingungen ist
unzureichend. Das bestätigt der Oberste Gerichtshof der AK.
Die AK hatte Anfang 2007 eine Klage gegen die IS Internet Service AG, vormals
Xentria, eingebracht, die etwa mit vermeintlich kostenlosen SMS und
Lebensprognosen warb. Sie entpuppten sich als Kostenfallen. "Das Urteil
gilt für alle Internetanbieter, die mit solchen unfairen Tricks arbeiten",
sagt AK Konsumentenschützer Robert Mödlhammer. "Selbst geübte Surfer
übersehen die geschickt platzierten Preisangaben."
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Zahllose österreichische Konsumenten
werden wieder durch Forderungsschreiben der deutschen Anwältin Katja
Günther verunsichert.
Die Rechtsanwältin Katja Günther vertritt neuerdings folgende Firmen:
Vorgehensweise immer gleich
Mit
Onlinedienstleistungen, wie z.B. Ahnenforschung, Lebenserwartung oder
Lebenstests etc., die auf den ersten Blick kostenlos erscheinen, gehen
zahlreiche Unternehmen im Internet nach wie vor auf Kundenfang. weiterlesen...
Die wiener Polizei nimmt 6 mutmaßliche Betrüger fest.
Die
Betreiber von vier Onlinefirmen, die der Internet Ombudsmann schon seit längerer Zeit auf seine Watchlist gestellt hat, werden verdächtigt gemeinsam rund zwei
Millionen Euro Schaden an rund 3.400 Kunden in Österreich, Deutschland
und der Schweiz verursacht zu haben.
Günstige Ware versprochen
Im
März und April klickten für sechs Verdächtige in Wien die Handschellen,
teilt die Bundespolizeidirektion Wien in einer Pressemeldung mit. Ein weiterer Verdächtiger dürfte ins Ausland
geflüchtet sein.
Kassiert und nicht geliefert Den
sechs Männern im Alter von 25 bis 30 Jahren und einer 25-jährigen Frau
wird vorgeworfen, über das Internet günstig elektronische Waren wie
TV-Geräte und Digitalkameras angeboten und dafür Geld kassiert zu
haben, ohne die Geräte auszuliefern. Geschädigte in Österreich, Deutschland und der SchweizRund 3.400 Geschädigte in Österreich, Deutschland und der Schweiz erlitten einen Schaden von rund zwei Millionen Euro.
Die Verdächtigen sollen in unterschiedlicher personeller
Zusammensetzung vier Firmen gegründet und ihre Produkte auf zahlreichen
Websites wie etwavertrieben haben, berichtet der ORF .
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E-Commerce-Beschwerden von KonsumentInnen stiegen weiter
7.456 Beschwerden: Internet Ombudsmann forderte 2007 mehr als 860.000,- Euro erfolgreich für KonsumentInnen zurück. Beschwerden über vermeintliche Gratisangebote, die sich im Nachhinein als kostenpflichtig herausstellen, sind Beschwerdegrund Nummer 1.
Im Jahr 2007 haben sich die Beschwerden von KonsumentInnen beim Internet Ombudsmann (www.ombudsmann.at) um fast 60 Prozent erhöht. Die vom Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz und der Bundesarbeitskammer unterstützte außergerichtliche Streitschlichtungsstelle für den Online-Handel wurde im Jahr 2007 in 7.456 Fällen um Hilfe ersucht. Im Jahr 2006 waren es noch 4.730 Beschwerdefälle, die von den ExpertInnen des Internet Ombudsmann behandelt werden mussten.
Insgesamt löste der Internet Ombudsmann im Jahr 2007 Streitfälle im Wert von 862.000,- Euro im Sinne der KonsumentInnen. Neben der Abwendung ungerechtfertigter Zahlungsaufforderungen wurden Rückzahlungen des Kaufbetrages erreicht oder für eine ordnungsgemäße Lieferung der Produkte und Dienstleistungen interveniert. Der durchschnittliche Streitwert (bzw. die Schadenssumme) lag im Jahr 2007 bereits bei 144 Euro pro Fall. weiterlesen...
Die Rundfunk und Telekom Regulierungsbehörde (RTR) bietet ab
sofort ein neues Internet-Service im Kampf gegen den zunehmenden
Mehrwertdienste-Missbrauch an. Jedes Opfer von unseriösen Mehrwertdiensten kann
auf einer eigenen Seite unbürokratisch und rasch den aktuellen Vorfall melden.
In Zusammenarbeit mit VKI, Arbeiterkammer und Fernmeldebehörden will man so
gezielt gegen Unseriöse und teilweise gesetzwidrig agierende Diensteanbieter
vorgehen. Die neue Seite ist unter http://www.rtr.at/beschwerden
abrufbar.
Nicht abstellbare Abos und unerwünschte Zusendungen
Grund für die Aktion ist die ständig steigende Beschwerdeflut über
Mehrwertdienste besonders bei Mehrwert-SMS. So lassen sich beispielsweise
Klingelton-Abos nicht abbestellen, Entgeltinformationen sind unzureichend und
unbestellte SMS werden verrechnet.
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Zahlreiche
Konsumenten sind auf Anbieter von Websites hineingefallen, die Gratisleistungen
angeboten und dann Nutzer abkassiert haben. Wobei Schreiben von Inkassobüros
und Anwälten oft als Druckmittel eingesetzt wurden. Der VKI hat zwei Verfahren
gegen Internet-Abzocker wegen irreführender Werbung und gesetzwidriger
Allgemeiner Geschäftsbedingungen in erster Instanz gewonnen.
Die - nicht
rechtskräftigen - Urteile werden vom VKI als eindeutiges Indiz dafür gewertet,
dass Gerichte jetzt hart gegen Internetabzocker vorgehen.Beliebter Trick
Die geklagten Firmen bieten auf ihren Internet-Seiten Dienstleistungen als
"kostenlos" oder "gratis" an. Auf Kosten wird entweder gar
nicht oder nur versteckt hingewiesen. Wer die Dienste nutzt, bekommt Rechnungen
präsentiert. Wobei die User mit Schreiben von Inkassobüros und Anwälten
zusätzlich unter Druck gesetzt werden.
Klagen gewonnen
Wegen zahlreicher Konsumentenbeschwerden hat das Bundesministerium für Soziales
und Konsumentenschutz (BMSK) den Verein für Konsumenteninformation (VKI) damit
beauftragt, gegen solche Firmen mit Verbandsklagen vorzugehen. Zwei dieser
Klagen konnten gewonnen werden. weiterlesen...
Der Internet Ombudsmann und e-Media arbeiten zusammen, um gemeinsam die Information über die sichere Internet-Nutzung in Österreich zu verbessern.
Der Internet Ombudsmann verfasst ab sofort regelmäßig eine Kolumne exklusiv für e-Media, in der über aktuelle Problemfälle sowie Tipps & Tricks zur sicheren Internet-Nutzung berichtet wird.
Weitere Infos:
e-Media

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