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Kinder erhalten mit durchschnittlich 10,5 Jahren* ihr erstes HandyGrund dafür: Eltern schätzen Sicherheitsgefühl - Handy-Guide von mobilkom austria, Österreichischem Jugendrotkreuz und Wiener Jugendanwaltschaft soll Kinder über Verantwortung aufklären, die ein Handy mit sich bringt - Aufklärungsbedarf beim Wissen rund um Notrufe - 59% wissen nicht über Unterschied von Gratis- und Mehrwertnummern Bescheid
mobilkom austria, das Österreichische Jugendrotkreuz und die Wiener Jugendanwaltschaft präsentierten im ZOOM Kindermuseum den Handy-Guide für Kinder. "Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen von sechs bis 14 Jahre haben bereits ein Handy", erklärt Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria. "Aus all unseren Erfahrungen und Studien wissen wir, dass sich viele Kinder der Verantwortung, die ein Handy mit sich bringt, nicht bewusst sind. Deshalb möchten wir als Mobilfunkanbieter Aufklärungsarbeit leisten." Die Broschüre richtet sich vor allem an Kinder von 10 bis 14 Jahre und gibt Informationen über: Notrufnummern, den Einsatz des Handys bei einem Notfall, wie ein Handy in Situationen, in denen sich Kinder unsicher fühlen, helfen kann und wie Kinder am besten einen Überblick über die Handy-Kosten behalten.
Mehr Verantwortung bei Eltern, Betreibern und Kindern gefordert
"Handys gehören bei Jugendlichen bereits fest zu ihrem Alltag. Das Handy ist fast immer und überall dabei und ist wie andere (Marken)-Artikel zu einer Art Statussymbol für die Jugendlichen geworden", bestätigt auch Monika Pinterits, Jugendanwältin in Wien. Die Jugendanwaltschaft beobachtet allerdings oft, dass viele Services, wie SMS, MMS und das Downloaden von Klingeltönen oder Logos über kostenpflichtige Mehrwertnummern die Handyrechnung in die Höhe treiben können. Im Eifer des Gefechtes kann es dann vorkommen, dass das Kleingedruckte übersehen wird und plötzlich ohne es zu wollen ein Abo bestellt wurde. "In einer Zeit, in der die finanziellen Ressourcen der Jugendlichen immer geringer werden, müssen wir darauf achten, dass das Handy nicht zur permanenten Schuldenfalle wird. Auch die Betreiber müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Aufklärung ist wichtig, und deshalb haben wir gemeinsam mit mobilkom austria diesen Handy-Guide entwickelt", erklärt Monika Pinterits weiter.
Quelle: mobilkom austria Studie von Fessel-GfK, Herbst 2004