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Berlin, 26. Mai 2004: Die Internetapotheken konkurrieren mit den örtlichen Apotheken bei der Versorgung der Patienten mit Medikamenten. In einem aktuellen Test hat die VERBRAUCHER INITIATIVE das Beratungsangebot einiger Internetapotheken untersucht. Die Online-Beratung zu Gesundheitsfragen und Arzneimitteln zeigt immer noch Mängel.
Beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten sind ausführliche Informationen rund um die benötigten Arzneimittel wichtig."Wir haben aktuell an 14 Versandapotheken je sechs Anfragen zu verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden geschickt", so Dr. Silvia Pleschka von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Für die Bewertung des Beratungsangebotes war die Qualität der medizinischen Beratung ebenso wichtig wie die schnelle Beantwortung. Bewertet wurden auch die Inhalte der Onlineberatung, d.h.: Welche Produkte werden empfohlen? Gibt es Hinweise zur Einnahme der Medikamente und auf mögliche Nebenwirkungen bzw. weitere ergänzende Informationen zur Behandlung?
"Das aktuelle Ergebnis unseres Tests zeigt, dass die Beratungsqualität der Internetapotheken seit unserem ersten Test im Februar 2003 besser geworden ist", so Dr. Pleschka. "Auf die 84 Anfragen zu Reisekrankheitsbeschwerden, Schlafstörungen, Verdauungs- und Hautproblemen sowie Erkältungssymptomen haben wir jetzt 60 zum Teil erfreulich ausführliche Antworten erhalten", so die Gesundheitsreferentin. Das beste und schnellste Beratungsangebot bietet derzeit - so der Test - Pharma24.de. Die Antworten gingen alle innerhalb von 24 Stunden ein und waren kompetent und ausführlich. Gute Testnoten erhielten auch Mycare.de, DocMorris.com, Gefion.de und Sanicare.de. Nicht zufriedenstellend war die Onlineberatung von Apothekeerftstadt.de, Pharmakontor.com, Apotheke.de und Apotal.de. Rund ein Viertel der Anfragen blieb unbeantwortet bzw. wurde mit einer Fehlermeldung beantwortet.
Die aktuellen Testergebnisse finden Interessierte auf den Gesundheitsseiten der VERBRAUCHER INITIATIVE unter www.verbraucher.org.