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11. April 2011

Hohe Rechnungen durch In-App-Käufe

Apps sind Anwendungen, die über App-Shops heruntergeladen und auf dem Handy installiert werden können. Bei einigen Apps, meistens betrifft dies Spiele, kann man direkt aus der App heraus auch Käufe tätigen, so genannte "In-App-Käufe". So können z.B. virtuelle Währungen, Spiel-Gegenstände, werbungsfreie Versionen usw. erstanden und direkt bezahlt werden. Auch Beträge über 100 Euro pro Kauf sind möglich.

Bezahlt wird bei In-App-Käufen üblicherweise mit Kreditkarte, wobei die Kartendaten bereits beim App-Shop gespeichert sind. Und hier steckt auch das Problem: Spielen Kinder mit dem Handy der Eltern, halten sie den Kauf unter Umständen für einen Teil des Spiels. Den Eltern ist zum Teil gar nicht bewusst, dass man aus Spiele-Anwendungen heraus auch Käufe für echtes Geld tätigen kann und eine Passwort-Eingabe ist nicht immer notwendig. Über hohe unerwartete Rechnungen aus App-Shops sind beim Internet Ombudsmann bereits erste Beschwerden eingetroffen.

Unser Tipp: In-App-Käufe am Handy deaktivieren und nur im Bedarfsfall gezielt freischalten (beim iPhone z.B. unter Einstellungen / Allgemein / Einschränkungen). Abgesehen davon sollten Eltern ihre Kinder immer im Auge behalten, wenn sie diesen ihr Smartphone überlassen. Bei Fragen hilft das Team des Internet Ombudsmann unter www.ombudsmann.at .

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