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Unter dem Weihnachtsbaum sind vergangenens Jahr viele Smartphones gelegen, auf denen unzählige zusätzliche Anwendungsprogramme, so genannte "Apps", installiert werden können. Kein Wunder, dass betrügerische Versuche nicht lange auf sich warten haben lassen unvorsichtige KonsumentInnen mit fiktiven Rechnungen in eine Abzocke-Falle zu locken.
Seit einigen Tagen melden KonsumentInnen beim Internet Ombudsmann, dass sie Rechnungen für angeblich getätigte Downloads von z.B. „Christimas Apps“ oder „xXx Adult Porno Apps“ der Firma xXx Adult Ltd. aus London erhalten. Die Rechnungen werden per E-Mail zugestellt. Sie sind persönlich an die Empfänger gerichtet, die angegebenen Wohnadressen der Empfänger sind jedoch häufig falsch. Alle betroffenen KonsumentInnen geben an, die besagten Apps nie heruntergeladen zu haben.
Mit Formulierungen wie „I-Tune Soft-Lizenznummer“ wird außerdem eine scheinbare Verbindung zu bekannten Plattformen für Handy-Apps hergestellt. Die eingeforderten Beträge in der Größenordnung zwischen 20 und 40 Euro sollen innerhalb einer Woche auf ein Konto der Wirecard Bank Deutschland überwiesen werden.
Der Internet Ombudsmann empfiehlt die Rechnungen nicht zu begleichen und auf die E-Mails nicht zu antworten. Die Seite des Anbieters (www.christimas-apps24.com) entspricht weder den gesetzlichen Bestimmungen, noch ist ein Download der Apps von der Seite tatsächlich möglich.