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26. November 2009

10 Jahre Internet Ombudsmann: Über 29.000 Beschwerdefälle erfolgreich bearbeitet

Seit 10 Jahren ist der Internet Ombudsmann die erste Anlaufstelle bei allen Problemen von Konsumentinnen und Konsumenten im Bereich E-Commerce. 1999 gegründet war der Internet Ombudsmann die erste außergerichtliche Streitschlichtungsstelle im Bereich E-Commerce in Europa. In den letzten 10 Jahren hat das Team des Internet Ombudsmann mehr als 32.000 Beschwerdefälle bearbeitet. Davon wurden mehr als 29.000 Fälle im Wert von 6 Millionen Euro für Konsumentinnen und Konsumenten außergerichtlich gelöst. Die Bedeutung des Internet Ombudsmann nimmt weiterhin zu: Für das Jahr 2009 wird mit einem Anstieg der Beschwerdefälle um etwa 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008 gerechnet.

Wien, 26. November 2009 – Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Internet Ombudsmann lud das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zu einem Empfang. Bei diesem Anlass wurden – neben einem Rückblick auf die letzten 10 Jahre – aktuelle Entwicklungen des Konsumentenschutzes im Internet präsentiert.

Bedeutung des Internet Ombudsmann nimmt stetig weiter zu

In den letzten 10 Jahren bearbeitete das Team des Internet Ombudsmann insgesamt 32.400 Fälle. Mehr als 29.000 Beschwerdefälle im Wert von 6 Millionen Euro konnten außergerichtlich für Konsumentinnen und Konsumenten gelöst werden. Damit hat die außergerichtliche Streitschlichtungsstelle Internet Ombudsmann nicht nur tausenden Konsumentinnen und Konsumenten geholfen, sondern auch die öffentliche Hand und die Gerichte massiv entlastet.

Waren es im Jahr 2000 noch wenige hundert Beschwerden, war das Team des Internet Ombudsmann im letzten Jahr mit mehr als 7.300 Fällen zum Thema E-Commerce konfrontiert. "Auf Basis unserer Hochrechnung für das Jahr 2009 können wir davon ausgehen, dass die Anzahl der Beschwerdefälle im Jahr 2009 voraussichtlich um 30 Prozent höher sein wird als noch im vergangenen Jahr. Die Bedeutung der Einrichtung Internet Ombudsmann nimmt damit immer weiter zu", erläutert Bernhard Jungwirth, Projektleiter Internet Ombudsmann, die aktuelle Situation.

Ein Großteil der Beschwerden betrifft immer noch vermeintliche "Gratis"-Angebote, doch auch Lieferprobleme, Probleme bei Garantie und Gewährleistung und zusätzliche, beim Kauf nicht ausgewiesene Kosten verursachen den Österreicherinnern und Österreichern im Online-Handel Probleme. Die meisten unter www.ombudsmann.at eingebrachten Fälle können von den Experten des Internet Ombudsmann innerhalb von sieben Werktagen gelöst werden.

Hilfe bei Beschwerden und Beratung zum Thema E-Commerce

Der Internet Ombudsmann ist rund um die Uhr unter www.ombudsmann.at erreichbar für Probleme, Beschwerden und Anfragen zum Thema E-Commerce. An Werktagen erhalten Konsumenten eine erste Rückmeldung in der Regel innerhalb von 48 Stunden. 

Doch nicht nur Problemlösung gehört zu den Kompetenzen des Internet-Ombudsmann Teams. Auch Beratung rund um sicheres Einkaufen im Internet und Bewusstseinsbildung durch Informationsoffensiven rund um aktuelle Entwicklungen im Online-Handel werden von der Einrichtung abgedeckt. Zudem bieten die Experten des Internet Ombudsmann Beratung von Unternehmen und der öffentlichen Hand bei der Entwicklung konsumentenfreundlicher E-Commerce-Lösungen.

Langjährige Projektpartner tragen maßgeblich zum Erfolg des Internet Ombudsmann bei

Das Projekt Internet Ombudsmann wurde 1999 vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) initiiert. Partner zu Projektbeginn waren unter anderem Bundesarbeitskammer, Wirtschaftskammer, der Verein für Konsumenteninformation (VKI), das Konsumentenschutz-, das Justiz- und das Wirtschaftsministerium.

Seit dem Jahr 2004 fördert das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) den Internet Ombudsmann, die Bundesarbeitskammer seit dem Jahr 2007. Dazu Jungwirth: "Die Unterstützung unserer Projektpartner ist für uns extrem wichtig. Erfreulich ist auch, dass die Zusammenarbeit immer so gut funktioniert hat. Dafür möchten wir uns nach zehn erfolgreichen Jahren sehr herzlich bedanken."

Bundesminister Hundstorfer: "Ich gratuliere dem Verein Internet Ombudsmann zum zehnjährigen Bestehen. Der Internet Ombudsmann hat heute einen festen Platz im österreichischen Konsumentenschutz. Das konkrete Angebot des Vereins zur Unterstützung eines konsumentenfreundlichen E-Commerce kann für andere Einrichtungen in Europa Vorbild sein. Darüber hinaus leistet dem Konsumentenschutzministerium das Datenmaterial des Internet Ombudsmann immer wieder einen gewichtigen Beitrag bei rechtlichen Forderungen im Bereich Fernabsatzrecht, wie z.B. bei den Verhandlungen zur Verbraucherrechte-Richtlinie."

Über den Internet Ombudsmann

Der Internet Ombudsmann ist eine von der EU-Kommission anerkannte außergerichtliche Streitschlichtungsstelle und wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sowie von der Bundesarbeitskammer gefördert. Die außergerichtliche Streitschlichtung durch den Internet Ombudsmann ist für alle beteiligten Parteien kostenlos. Meldung von Beschwerde-Fällen oder allgemeine Anfragen zu E-Commerce-Themen an den Internet Ombudsmann unter www.ombudsmann.at.

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Projektträger

BMASK - Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

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