05. August 2009
Software zum Schutz vor Internet-Abzocke
Die deutsche Zeitschrift Computer Bild hat eine Gratis-Software veröffentlicht, die vor Internet-Abzockern schützen soll.
Das Programm kann von der
Website der Zeitschrift heruntergeladen werden und funktioniert mit den Browsern Internet Explorer und Firefox.
Die Software greift auf eine
Datenbank zu, die bei jedem Start des Browsers aktualisiert wird.
Versucht man, auf eine der von Computer Bild als Abzocke-Seiten eingestuften Angebote zuzugreifen, erscheint ein Warnhinweis.
Dieses Programm kann ein hilfreiches Tool sein, um sich vor vermeintlichen "Gratis"-Angeboten zu schützen. Eine gesunde Portion Skepsis bleibt dennoch die beste Vorsichtsmaßnahme. Die wichtigsten Kriterien, wie Sie selbst Abzocke-Seiten erkennen können, sind:
- Informationen über Kosten sind mehr oder weniger versteckt
- Die versprochenen Leistungen sind so gut wie gar nicht beschrieben
- Sie müssen Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum etc.) eingeben
- Sie müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bzw. Teilnahmebedingungen mit einem „Hakerl“ akzeptieren, obwohl es sich auf den ersten Blick um ein kostenloses Angebot handelt.
- Die Anbieter von Abzockeseiten werben häufig mit Gewinnspielen, um Sie zur Registrierung zu motivieren
Generell gilt: Verlangt ein Online-Anbieter die Postanschrift, kontrollieren Sie nochmals zur Sicherheit alle Angaben (AGBs, Seitenleiste, Fußnoten), ob das Angebot wirklich kostenlos ist.
Auf der
Watchlist des Internet Ombudsmann finden Sie eine aktuelle Liste von Abzocke-Seiten, über die österreichische Konsumenten beim Ombudsmann eine
Beschwerde aufgegeben haben.
Sollten Sie von einer dieser Seiten eine Rechnung erhalten haben, geben Sie bitte eine Beschwerde auf und wir beraten Sie zur weiteren Vorgehensweise.
Wichtig: Kommen Sie der Zahlungsaufforderung nicht nach.
Auch wenn Sie vor einer Anmeldung über die Seriösität eines Online-Angebots Zweifel haben, helfen wir Ihnen unter Anfrage gerne weiter.