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20. Mai 2009

Vorsicht bei gratis E-Mail- Accounts

In letzter Zeit häufen sich beim Internet Ombudsmann die Probleme mit gratis E-Mail-Anbietern, die plötzlich Rechnungen schicken.

Viele Anbieter von gratis E-Mail- Accounts bieten zusätzlich kostenpflichtige Zusatzpakete an. Für diese kostenpflichtigen Angebote wird immer wieder mit Werbemails an die eigenen Kunden, Pop Ups oder Testzugängen geworben.

Hier heißt es aber Vorsicht – vielfach bekommen Konsumenten z.B. Rechnungen nach Ablauf der Testzeit, weil nicht klar war, dass man den Testzugang wieder abbestellen muss.

Im Zweifel empfehlen wir ganz genau durchzulesen, ob man gratis Tests wieder abbestellen muss, bzw. an welche Bedingungen ein kostenloses Zusatzpaket geknüpft wird. Gespeicherte Screenshots sind im Streitfall immer sehr gute Beweismittel, weil sich so leicht nachvollziehbar ist, wie der Vertrag zu Stande kam.

Muss man einen Test wieder abbestellen, ist es wichtig, dass diese Frist eingehalten wird und dass man die E-Mail oder den Brief mit dem man das Angebot abbestellt gut aufbewahrt.

Sollten Sie bereits eine Zahlungsaufforderung von einem E-Mail Anbieter erhalten haben, geben Sie einfach eine Beschwerde mit einem genauen Sachverhalt auf, damit wir Ihren Fall überprüfen können.

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