ombudsmann.at



Sitemap

Inhalt

25. Juli 2008

Die zwölf Hauptfehler bei Online-Buchungen

Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um Informationen über ihr Urlaubsziel zu sammeln und dann auch die Buchung durchzuführen. Die deutsche Reiseschiedsstelle, eine neutrale, unabhängige Einrichtung zur Beilegung von Reisebeschwerden, listet die häufigsten Fehlerquellen auf, die bei der Online-Buchung von Urlaubsreisen vermieden werden sollen.

Die überwiegende Mehrzahl der Probleme, die zwischen Online-Reiseveranstaltern und Online-Buchern auftreten, lässt sich auf ganz profane Flüchtigkeitsfehler bei der Online-Buchung zurückführen, meldet die Online-Ausgabe der "Welt".

1. Texte sorgfältig durchlesen

Lesen Sie alle Texte sorgfältig durch, ehe Sie eine Frage mit einem Mausklick beantworten. Denn Sie sind an das "Ja" oder "Nein" zunächst gebunden.

Das gilt auch für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Wenn Sie bestätigen, dass Sie die AGB zur Kenntnis genommen haben, können Sie später nicht behaupten, Sie wären damit nicht einverstanden gewesen.

2. Wichtige Informationen ausdrucken

Wichtige Informationen wie z.B. die akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Beförderungsbedingungen, Reisebedingungen, Hotelbeschreibungen etc. sollten Sie ausdrucken. Es empfiehlt sich u.U. auch, Screenshots anzufertigen.

3. Fehler durch Scrollen vermeiden

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Eingaben in eine Buchungsmaske (z.B. Angabe des Reiseortes, des Reisedatums etc.) nicht verscrollen.

4. Namen überprüfen

Überprüfen Sie, ob die Namen der Reisenden richtig geschrieben sind. Sonst werden die Tickets fehlerhaft ausgestellt. Die Fehler können nach den Tarifbestimmungen der meisten Luftfahrtunternehmen nicht einfach korrigiert werden, sondern die Buchung muss storniert und eine neue Reise gebucht werden.

Es ist zwar keinesfalls sicher, ob eine solche Klausel rechtswirksam ist, doch müssen Sie das im Streitfall gerichtlich klären lassen.

5. Check der E-mail-Adresse

Viele Probleme entstehen durch die Angabe einer ungültigen oder falschen E-Mail-Adresse: Punkte, Binde- und Unterstriche oder Domain-Endungen (at, com, net etc.) werden häufig falsch bzw. unvollständig eingesetzt.

Eine korrekte E-Mail-Adresse ist die Voraussetzung dafür, dass die Buchung schnell und unkompliziert bestätigt werden kann und Sie über Reiseänderungen informiert werden können. Fehler bei der Angabe gehen zu Ihren Lasten.

6. Empfang von E-Mails prüfen

Stellen Sie sicher, dass Sie E-Mails empfangen können, bevor Sie online buchen. Ist das E-Mail-Postfach voll oder haben Sie eine fehlerhafte E-Mail-Adresse angegeben, können Sie dem Reiseunternehmen keinen Vorwurf machen, wenn Sie wichtige Informationen über die Reise nicht erreichen.

7. Liste zugelassener Adressen

Um sicher zu stellen, dass Sie die E-Mails Ihres Reiseveranstalters erreichen und nicht vom eigenen Spamfilter "aussortiert" werden, sollten Sie die Domain Ihres Online-Dienstleisters in eine "Liste zugelassener Adressen" aufnehmen.

8. E-Mails lesen

Wer online bucht und eine E-Mail-Adresse angibt, eröffnet damit einen virtuellen Briefkasten und muss - wie bei einem echten Briefkasten - auch dafür Sorge tragen, dass eingegangene E-Mails auch abgerufen werden.

9. Zustelladresse prüfen

Prüfen Sie, ob Sie Ihre Wohhnadresse korrekt angegeben haben. Bei fehlerhaften Angaben können z.B. Tickets oder wichtige Reiseunterlagen nicht per Post oder Kurierdienst zugestellt werden.

Am häufigsten ist laut Reiseschiedsstelle die nicht korrekte Angabe des Straßennamens.

10. Kreditkarten-Limit

Reisebuchungen werden oft per Kreditkarte bezahlt. Prüfen Sie vor der Online-Buchung, ob Ihr persönliches Kreditkartenlimit am Tag der Abbuchung ausreicht. Denn eine Bezahlung wird von Ihrem Kreditinstitut sicher verweigert, wenn Ihr Kreditkartenlimit nicht ausreicht.´

11.Buchungen zugunsten Dritter

Bei Buchungen zugunsten Dritter und Zahlung per Kreditkarte geben die Buchenden oft nicht den eigenen Namen - als Halter der Kreditkarte - an, sondern den Namen des Passagiers, für den eine Reise gebucht wurde, oder den Namen des Rechnungsempfängers.

Die Abbuchung wird dann nicht durchgeführt.

12. Festnetznummer angeben

Geben Sie bei Ihrer Buchung möglichst eine Festnetznummer an - idealerweise einen Anschluss mit Anrufbeantworter. Das stellt sicher, dass Sie bei kurzfristigen Änderungen (z.B. Flugplanänderungen oder sehr kurzen Ausstellungsfristen) informiert werden können.

Quelle: Help.ORF.at

Für registrierte KonsumentInnen

Login

Zum Login für Unternehmen

Downloads

Projektträger

BMASK - Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Arbeitskammer
ÖIAT