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Die wiener Polizei nimmt 6 mutmaßliche Betrüger fest.
Die
Betreiber von vier Onlinefirmen, die der Internet Ombudsmann schon seit längerer Zeit auf seine Watchlist gestellt hat, werden verdächtigt gemeinsam rund zwei
Millionen Euro Schaden an rund 3.400 Kunden in Österreich, Deutschland
und der Schweiz verursacht zu haben.
Günstige Ware versprochen
Im
März und April klickten für sechs Verdächtige in Wien die Handschellen,
teilt die Bundespolizeidirektion Wien in einer Pressemeldung mit. Ein weiterer Verdächtiger dürfte ins Ausland
geflüchtet sein.
Kassiert und nicht geliefert Den
sechs Männern im Alter von 25 bis 30 Jahren und einer 25-jährigen Frau
wird vorgeworfen, über das Internet günstig elektronische Waren wie
TV-Geräte und Digitalkameras angeboten und dafür Geld kassiert zu
haben, ohne die Geräte auszuliefern. Geschädigte in Österreich, Deutschland und der SchweizRund 3.400 Geschädigte in Österreich, Deutschland und der Schweiz erlitten einen Schaden von rund zwei Millionen Euro.
Die Verdächtigen sollen in unterschiedlicher personeller
Zusammensetzung vier Firmen gegründet und ihre Produkte auf zahlreichen
Websites wie etwavertrieben haben, berichtet der ORF .
Verdacht des schweren gewerbsmäßigen Betrugs
Nach und nach erstatteten immer mehr betroffene Konsumenten Anzeige bei der Polizei.
Polizei sucht weitere Geschädigte
Die Wiener Polizei sucht jetzt nach weiteren Geschädigten.
Hinweise werden erbeten an die
Gruppe Hössinger in der Kriminaldirektion 1
Telefon: 0043 1 31310 / 33350