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Bei dem Diebstahl von Kreditkartendaten in den USA haben Hacker auch etwa 50.000 deutsche Kartennummern gestohlen. Dies zumindest schätzt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband.
Die Zeitung berichtet, bei den deutschen Betroffenen handele es sich um diejenigen, die seit dem Frühjahr in den USA eingekauft hätten oder im Internet bei US-Unternehmen bezahlt haben. Betroffen sind maßgeblich Visa- und Mastercard-Kunden.
Nach Informationen der Netzeitung gibt es bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse, ob tatsächlich eine so hohe Zahl an deutschen Kreditkartendaten gestohlen wurde. Man kenne bislang lediglich die Anzahl der Daten von Deutschen, die sich in der gehackten Datenbank mit insgesamt 40 Millionen Kartennummern befanden, hieß es. Wie viele davon tatsächlich gestohlen wurden, lasse sich noch nicht feststellen.
Noch kein Betrugsfall bekannt
In Deutschland ist bislang nach Auskunft von Euro-Kartensysteme, einem Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft, allerdings noch kein Betrugsfall im Zusammenhang mit dem Diebstahl bekannt geworden. "Mit dem Auftauchen von Schadensfällen ist aber zu rechnen", sagte Euro-Kartensysteme-Managerin Margit Schneider der "Berliner Zeitung".
Alle Inhaber von Kreditkarten sollten auf jeden Fall ihre nächsten Abrechnungen genau überprüfen. Unrechtmäßig erfolgte Abbuchungen werden ersetzt - betroffen von dem Betrug sind deshalb vor allem die Einzelhändler.