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11. Mai 2004

Wettbewerbszentrale: Rechtsverstöße im Internet nehmen drastisch zu

Bad Homburg, 11.05.2004: Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. beklagt eine massive Zunahme von Beschwerden über Rechtsverstöße im Internet. Im Jahr 2003 hat die Selbstkontrollorganisation der Wirtschaft 3.247 Fälle aufgegriffen, in denen Handels- und Dienstleistungsangebote im Internet nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen. Der Trend setze sich 2004 ungebrochen fort.

Als typische Fälle nennt die Wettbewerbszentrale folgende Verstöße:

  1. Gewerbliche Anbieter geben sich im Internet, z. B. bei Ebay, nicht als solche zu erkennen und täuschen Privatverkauf vor.
  2. Vollständige Namen und Anschriften werden im Internet nicht genannt.
  3. Widerrufs-, Rückgabe- und Gewährleistungsrechte der Verbraucher werden missachtet.
  4. Unzulässige Rabattaktionen verzerrren den Wettbewerb.
  5. Preisangaben der Anbieter sind irreführend.
  6. Belästigende und rechtswidrige Werbeformen wie Telefax-, Telefon- und E-Mail-Werbung nehmen zu.

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