21. September 2005
Saferinternet.at bietet Tipps für sicheres Chatten im Internet
Über 60 Prozent der Jugendlichen besuchen Online-Chats.
Wien
(pts/21.09.2005/10:56) -
Saferinternet.at gibt Tipps für sicheres Chatten im Internet. Über 60
Prozent der Jugendlichen besuchen Online-Chats. Ein Viertel hat bereits
Chat-Bekanntschaften persönlich getroffen. 36 Prozent der Jugendlichen
haben unangenehme Erfahrungen mit Chats gemacht.
Die
Nutzung von Chatrooms - das "Plaudern" via Internet - ist eine der
beliebtesten Internetaktivitäten von Jugendlichen. 60 Prozent aller
Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren nutzen heute Online-Chats, um
neue Kontakte zu knüpfen, zu flirten oder mit Freunden zu
kommunizieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Jugend,
Information, Multimedia" des Medienpädagogischen Forschungsverbundes
Südwest ( http://www.mpfs.de ), mit dem die Initiative Saferinternet.at. über ihre deutschen Kooperationspartner (http://www.klicksafe.de ) zusammenarbeitet."
Wie
die Studie belegt, werden mit dem unter Jugendlichen so beliebten
Chatten aber nicht nur positive Erfahrungen gemacht. 36 Prozent der
Jugendlichen geben an, bereits persönlich unangenehme Erfahrungen mit
Online-Chats gemacht zu haben.
Da aus der Studie ebenso hervorgeht, dass sich ein Viertel der
Jugendlichen bereits mit (zuvor unbekannten) Chat-Bekanntschaften aus
dem Internet persönlich getroffen hat, hat saferinternet.at folgende
Tipps für Jugendliche zum sicheren Umgang mit Internet-Chats
zusammengestellt:
1) Triff Dich nicht allein mit Leuten aus
dem Chat, sondern nur in Begleitung (Freunde, Eltern) - und auch dann
nur an öffentlichen Orten.
2) Verrate nie Adresse,
Telefonnummer und Nachnamen von Dir oder Freunden im Online-Chat, um
persönliche Belästigungen zu vermeiden.
3) Sei freundlich,
aber bleib misstrauisch! Wichtig ist, nicht alles zu glauben, was
andere in Chats erzählen. Etwas vorzutäuschen und so Dein Vertrauen zu
missbrauchen, ist via Online-Chat sehr einfach.
4) Wird Dir das Chatten unangenehm, bitte den Moderator um Hilfe oder beende einfach den Dialog!
"Diese
Tipps helfen Probleme zu vermeiden und sind natürlich auch bei der
Nutzung von Instant Messaging wie ICQ, MSN Messenger und Skype
anzuwenden", so DI Ronald Hechenberger, Projektkoordinator von
Saferinternet.at.
Eltern empfiehlt Andrea Cuny-Pierron vom
Verband der österreichischen Internet Service Provider (ISPA): "Legen
Sie gemeinsam mit Ihrem Kind jene Chat-Räume fest, die besucht werden
dürfen und vereinbaren Sie Sicherheitsregeln, die einzuhalten sind. Die
Tipps von saferinternet.at helfen dabei."
Laut Ronald
Hechenberger sind seriöse und altersadäquate Online-Chats einfach
erkennbar: "Gibt es Moderatoren die bei Bedarf helfen? Werden Nutzer
beschimpft oder beleidigt? Gibt es Moderatoren, die Hilfe anbieten, bei
Missbräuchen einschreiten oder verständigt werden können? Das sind
einige der Fragen, die man sich schon vor der Teilnahme stellen sollte."
Ein
österreichisches Chat-Angebot, das konsequent die Empfehlungen von
Saferinternet.at umsetzt, ist zum Beispiel www.stars4kids.at. Die
größte kostenlose Chat-Community für Jugendliche bietet moderierte
Chats, klare Regeln für die Chatter und beschränkt die Registrierung
auf Jugendliche. Weitere empfohlene Chatangebote und Tipps zum sicheren
Chatten sind auf
http://www.saferinternet.at/themen/chat.php zu finden
Über
Saferinternet.at Saferinternet.at wird vom Österreichischen Institut
für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband
der Internet Service Provider Austria (ISPA) koordiniert und in
Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand und der Wirtschaft in den
Jahren 2005 und 2006 umgesetzt.
Saferinternet.at soll
insbesondere Kinder und Jugendliche, bei der sicheren Nutzung des
Internet unterstützen. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer
Internet Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft &
Medien), dem Bundeskanzleramt, Bundesministerium für soziale
Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, und Sponsoren aus der
Wirtschaft wie Microsoft Österreich, Paybox. Für Fragen und Anregungen
zur Initiative Saferinternet.at können sich Interessierte an
http://www.saferinternet.at oder
office@Saferinternet.at wenden.
Rückfragen:
DI Ronald Hechenberger (ÖIAT): 01/5952112,
hechenberger@oiat.at
Andrea Cuny-Pierron (ISPA): 01/4095576,
andrea.cuny-pierron@ispa.at